Perspektiven / Vielleicht kann eine dieser Fragen einen Anstoß geben?
- Worum geht es wirklich?
- Was kann ich durch diese Krise lernen?
- Wie widerstehe ich der Herausforderung einen neuen Standpunkt einzunehmen?
- Kann ich erkennen, dass ich die Wahl habe?
- Erkenne ich, dass Selbstbeurteilungen nicht weiter helfen?
- Kann ich ERLAUBEN, was ist?
- Kann ich mit dem SEIN, was ist?
- Was ist der Segen meines Lebens?
- Kann ich sehen, dass genau da, wo ich bin, ein Durchgang ist?
- Sehe ich eine Chance, ein eingefahrenes Reaktionsmuster aufzugeben?
- Halte ich an etwas fest?
- mich auf das Leben einzulassen;
- meine Grenzen zu überschreiten;
- die dunkelsten Schatten zu konfrontieren;
- Bauch, Herz und Geist zu verbinden;
- die eigene Verletzbarkeit zu wertschätzen;
- Transformation Transzendenz vorzuziehen;
- Qualitäten eines spirituellen Kriegers hervorzubringen.
Perspektiven / Vielleicht helfen diese Hinweise?

Kann ich mir ein guter Freund sein?
Bringe dir selbst Liebe, Mitgefühl und Verständnis entgegen! Gib dir den Raum und die Zuwendung, gib dir genau das, was du jetzt ganz besonders brauchst.
Hier und jetzt
Sei mit dem, was jetzt ist, so unbequem es auch sein mag. Sitze und atme. Sei die Welle, die im großen Ozean getragen wird. Einatmen, Ausatmen.
Die Heilung kommt durch Erlauben und Präsenz. In jedem Moment etwas mehr öffnen. Es gibt immer etwas Tieferes zu entdecken. In der Tiefe finden wir den Halt, nach dem wir suchen. Wenn wir aufhören außen zu suchen, werden wir in uns unser Zuhause finden.
Perspektiven / Kann ich zulassen, dass sich die Gegensätze in mir verbinden?
Erlaube, was jetzt in deinem Gewahrsein auftaucht, da zu sein und gib ihm Atem.
Mit tiefen Atemzügen spüre, wie Weite und Raum für das entsteht, was ist.
Mit den langen tiefen Atemzügen und den Pausen dazwischen erlaube, dass das, was ist, sich immer mehr ausdehnt, bis eineTiefe sich zu öffnen beginnt.
Sei gleichzeitig mit dem präsent, was jetzt ist und mit der Tiefe die mehr und mehr spürbar wird.
Spüre wie sich in der Vereinigung der Gegensätze das Leiden und das Nichtleiden verbinden.
Dehne dich weiter aus mit dem Atmen und nimm wahr, wie die Gegensätze Freunde werden.
Spüre jetzt die Tiefe hinter dem Leiden.
Spüre den Halt in der Tiefe.
Die Tiefe ist der Urgrund, der Boden, der alles trägt und hält, was wir sind.
Perspektiven / Kannst du die Welle sein und der Ozean?
Erlaube, was jetzt in deinem Gewahrsein auftaucht, da zu sein und gib ihm Atem.
Wenn der Ozean im Tumult ist, dann ist es nicht verwunderlich, dass sich die getrennt fühlende Welle sich nicht als ruhig und glücklich erfährt. Wenn sich die Welle vom Herzen aus dem Ozean öffnet und den HOHEN SEEGANG wahrnehmen kann, dann entlädt sich die HOHE SPANNUNG aus dem Ozean. Welle und Ozean werden ruhiger. Wenn sich die Welle im Ozean auflöst tritt Friede ein.
Perspektiven / Vielleicht sprechen Gedichte zu dir?
Herbst
Ich fühle keine Motivation mehr.
Ich allein bin zu wenig, zu nichts,
zu gar nichts.
Das will ich nicht fühlen.
Das innere Kind steigt auf, übernimmt mich,
nichts Heiliges zu finden.
Ich gebe nach.
Lasse sein!
Wer bin ich?
Wo ist die Mutterbrust?
Ich will weinen und vergehen.
Es lebe das Drama.
„Bleib bei mir!
“Ohne dich,
Weiß ich nicht, wer ich bin”.
Herbst
der schwere Boden ist Gottes Armen gleich.
Universen gebären sich in mir,
vitales Sein in tiefer Stille.
Könnte mein Wille doch wie die Blätter sein,
ich würde in tiefem Vertrauen
einfach sein und fallen.
Angst und Panik machen mich aus,
Alleinsein lässt mich leer laufen.
Herzrasen, zu Tode bedroht!
Hier gibt es kein Gewinnen.
Kein Retter in Sicht,
leerer Raum – durchgepflügtes Feld.
Mein Sein
AlleinSEIN
und
SEINlassen
machen die Tore auf.
Stille durchflutet mein Sein.
Wahrheit
Was auch immer, entspanne dich hinein.
Sturm, Feuer, Tsunami, Erdbeben,
sei es,
bis es dich übernimmt
und dich von dir befreit!
Praxis
Komme auf deinem linken Fuß an,
sammle dich in zeitloser Offenheit,
atme ein,
Stille,
atme aus,
komme auf deinem rechten Fuß an.
Letztendliche Bestimmung
Die letzte Reise, die du machst,
führt nirgendwohin,
sie bringt alles Verlieren.
Bist du soweit NICHTS zu sein?
Gib´s zu:
du haftest noch an.
Aber es geht nicht um dich!
Du willst gerne der Kapitän
auf diesem sinkenden Boot sein,
während du doch der Ozean bist.
In der bedingungslosen Hingabe
löst
sich jeder vollständig auf.
Wer will da nicht hineinspringen
in
das Liebesabenteuer,
der sich ergebenden Verschmelzung?
Direkt und sofort wirst du wissen,
wann die Liebe gekommen ist.
Denn sie lässt alle Mauern niederreißen.
Es bleibt dir nur, was wahrhaftig ist.
